Abenteuer in Schweden
Männerfreizeitsportgruppe des PSV Norden macht Floßfahrt 

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Einmal die Freiheit von Huckleberry Finn genießen. Das hatten sich die Männer der Freizeitsportgruppe des PSV aus Norden vorgenommen. Und natürlich nicht auf einem der überfüllten Flüsse oder Kanäle in Deutschland, sondern dann sollte es raus gehen in die richtige Wildnis, und die findet man in Europa z.B. in Skandinavien. Dort gibt es die Firma „Vildmark i Värmland“ , die solche Abenteuer anbietet. Der Kontakt wurde hergestellt, die notwendige Ausrüstung wie Zelte, Schlafsäcke, Kocher usw. wurde besorgt und los ging es. 

Treffpunkt war in Gunnerud, wo die Teilnehmer erst mal Knoten lernen mussten und eine Einweisung in die Besonderheiten des Klarälven (Schwedens größter Fluss) bekamen. Am nächsten Morgen kam ein Bus, um die langsam nervös werdenden Norder ca 50 Kilometer flussaufwärts zu bringen. Dort wurden dann unter Anleitung eines „Instructors“in den nächsten Stunden drei Flöße zusammengebaut. Die 3 Meter langen Stämme lagen auf dem Platz und wurden ins Wasser geschleppt und dort zusammengebunden. Ein fertiges Floß wiegt dann ungefähr 2 Tonnen. Zum Schluss kam noch eine Art Zelt drauf und dann konnte die Fahrt endlich losgehen. 

Nach wenigen Minuten schon kamen die ersten wilden Tiere: Mücken! Also: einreiben mit Djungel – Öl, alles andere hilft fast nicht gegen die Schwärme. Als dann ein wenig Wind aufkam, waren die Mücken auch fast wieder weg und man konnte die Ruhe und Einsamkeit der schwedischen Natur genießen. Hin und wieder mussten die Flöße ein wenig in die richtige Richtung gebracht werden, damit man nicht zu nahe ans Ufer kam oder auf eine Sandbank oder gar Felsen auflief. Aber alles ging gut. Übernachtet wurde am Ufer oder auf Sandbänken, dafür gibt es das schwedische Jedermannsrecht. Am nächsten Morgen ging die Tour dann weiter.

Vier Tage war die Gruppe auf dem Wasser. Elche, Bieberbauten und jede Menge Wald. Dann kam schon wieder Das Örtchen Gunnerud, wo man anlanden musste. Die Flöße wurden abgeladen und wieder auseinander gebaut. Die Stämme trieben einfach weiter. Eine Tour war zu Ende, die die Teilnehmer wahrscheinlich so schnell nicht vergessen werden.

Die letzten Tage in Schweden verbrachten die PSV-ler am Siljansee, rasten dort eine Sommerrodelbahn runter, besuchten Braunbären und Wölfe in einem Bärenpark und sahen sich die Herstellung der typischen Mitbringsel aus Schweden an, die hölzernen Dalarpferde, die komplett in Handarbeit entstehen.

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